Kurz erklärt
- Die Strategie beschreibt, wie ein Kind je nach Energietyp am besten in Handlung kommt.
- Sie ist keine Erziehungsregel, sondern beschreibt, was ohnehin funktioniert.
- Gegen die Strategie zu arbeiten erzeugt Reibung ohne Ertrag.
- Jeder Energietyp hat seinen eigenen Zugang: reagieren, eingeladen werden, ankündigen oder abwarten.
Die Strategie gehört zu den Angaben, die im Chart eines Kindes direkt neben dem Energietyp stehen. Sie beschreibt, auf welchem Weg dieses Kind in Handlung kommt, und sie unterscheidet sich von Typ zu Typ deutlich.
Wichtig ist dabei: Die Strategie schreibt nicht vor, wie Erwachsene erziehen sollen. Sie beschreibt, was bei diesem Kind ohnehin funktioniert. Wer dagegen arbeitet, erzeugt viel Reibung, ohne dass dabei etwas gewonnen wird.
Wie kommen Generatoren und Manifestierende Generatoren in Handlung?
Generatoren und Manifestierende Generatoren reagieren auf etwas. Sie brauchen ein Gegenüber, eine Frage oder eine Sache, auf die ihr Körper antworten kann.
Offene Fragen führen bei ihnen oft ins Leere, weil es nichts gibt, worauf sie reagieren könnten. Eine konkrete Frage, etwa ob das Kind mit Mathe anfangen möchte, erzeugt dagegen sofort eine Körperreaktion. Genau diese Reaktion ist der Zugang zur Handlung.
Was brauchen Projektoren?
Projektoren warten auf eine Einladung oder werden gezielt angesprochen. Ohne diese Einladung wirken sie zurückhaltend und werden leicht übersehen, auch in Gruppen, in denen sie eigentlich viel beitragen könnten.
Eine gezielte Ansprache verändert ihre Beteiligung oft deutlich. Aus einem Kind, das am Rand sitzt, wird dann ein Kind, das sich einbringt, ohne dass sich an der Situation sonst etwas geändert hätte.
Was brauchen Manifestoren?
Manifestoren sollten vorher informiert werden. Am wirksamsten ist eine Ankündigung statt einer Anweisung, etwa der Hinweis, dass in zehn Minuten losgegangen wird, anstelle der Aufforderung, jetzt sofort die Schuhe anzuziehen.
Dieser Unterschied klingt klein, entscheidet bei diesen Kindern aber häufig darüber, ob ein Übergang ruhig verläuft oder in Widerstand endet.
Was brauchen Reflektoren?
Reflektoren brauchen Zeit. Entscheidungen dauern bei ihnen deutlich länger als bei allen anderen Typen, und sie werden stärker von ihrer Umgebung beeinflusst.
Für den Alltag bedeutet das, Fragen früh zu stellen und nicht auf eine schnelle Antwort zu drängen. Wo die Umgebung ruhig und verlässlich ist, fällt diesen Kindern eine Entscheidung deutlich leichter.
Was heißt das für den Alltag mit eurem Kind?
Der erste Schritt ist, den Energietyp eures Kindes zu kennen, denn daraus ergibt sich die Strategie. Beides steht im Chart, das sich kostenlos berechnen lässt.
Der zweite Schritt ist die Beobachtung: An welchen Stellen im Tag entsteht immer dieselbe Reibung? Häufig liegt genau dort eine Aufforderung, die nicht zur Strategie passt, etwa eine offene Frage an ein Kind, das reagieren muss, oder eine Anweisung an ein Kind, das eine Ankündigung braucht.
Die Strategien im Überblick
- Generator und Manifestierender Generator: auf etwas reagieren, deshalb konkret fragen statt offen.
- Projektor: eingeladen oder gezielt angesprochen werden.
- Manifestor: vorher informiert werden, also ankündigen statt anweisen.
- Reflektor: Zeit bekommen, weil Entscheidungen deutlich länger brauchen.
Wie ist euer Kind angelegt?
Mit dem Chartrechner seht ihr Energietyp, Profil, Zentren und Variablen eures Kindes auf einen Blick. Ihr braucht nur Geburtsdatum, Geburtszeit und Geburtsort.
Chart berechnenHäufige Fragen
Ist die Strategie eine Erziehungsregel?
Nein. Die Strategie beschreibt, was bei diesem Kind ohnehin funktioniert, und ersetzt keine Absprachen oder Grenzen. Wer gegen sie arbeitet, erzeugt vor allem Reibung ohne Ertrag.
Warum antwortet mein Kind auf offene Fragen nicht?
Bei Generatoren und Manifestierenden Generatoren führen offene Fragen oft ins Leere, weil ihr Körper etwas braucht, worauf er reagieren kann. Eine konkrete Frage erzeugt dagegen sofort eine spürbare Reaktion.
Was ist der Unterschied zwischen Strategie und Autorität?
Die Strategie zeigt, wie ein Kind in Handlung kommt. Die Autorität zeigt, wie es prüft, ob eine Handlung für es richtig ist. Beide stehen im Chart und ergänzen sich im Alltag.